Portraits aus der Kulturlandschaft Brasiliens – brasilianische Botschaft zeigt Fotografien von Sabine Felber

Mercedes Barros. Foto: S. Felber

Mercedes Barros. Foto: Sabine Felber

Mercedes Barros, hier zu sehen vor Ausschnitten ihrer Fotoinstallation „The truths I do not tell“, ist eine renommierte Fotokünstlerin. Sabine Felber hat sie im Herbst 2013 in Rio de Janeiro fotografiert. Das Portrait ist eines von 26, die die brasilianische Botschaft vom 29. April bis zum 30. Mai in ihren Räumen zeigt. Am 29. April um 19 Uhr ist die Vernissage in Anwesenheit von Sabine Felber, ihr seid herzlich eingeladen (Wallstraße 59, 10179 Berlin).

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, den ihr demnächst hier bei Vondort bestellen könnt. Weitere Portraits folgen!

Schreiben Sie noch oder publizieren Sie schon? Ein Nachklang zur Buchmesse

Foto: F. Vondort

Foto: F. Vondort

Die Nichtfachbesucher gehen zur Buchmesse, weil sie Geschichten und Bücher lieben. Oder weil sie sich gerne verkleiden wie die Cosplayer – gefühlte 99 Prozent der Besucher unter 30. Meist zu zweit und sich an den Händen haltend spazieren sie in ihren Kostümen zwischen den Büchern umher und erzählen im Vorbeigehen eine Geschichte.

Die Fachbesucher kommen auf die Messe, um die besten Geschichten zu finden und gute Geschäfte zu machen. Wie geht das, im eZeitalter? Das Digitale erschreckt die Verlage. Sie halten Papier in den Händen und denken: Es soll bleiben. Es ist so schön. Weiterlesen →

Mit Vondort nach Brasilien: Sehnsucht

Im Jahr der Fußball-WM in Brasilien wird keiner an Rio vorbeikommen. Hier bei Vondort haben wir der Begegnung vorgegriffen und stimmen mit den Fotos von Sabine Felber auch diejenigen, die wie ich noch nie dort waren, auf das Land ein. Die Gespräche mit der Fotografin und ihre Fotos haben mir Brasilien näher gebracht. Vielleicht fehlte nicht mehr viel, um in mir die Sehnsucht zu wecken, vor Ort zu sein. Dann kam ein Berlinale-Abend und der Film „Hoje eu quero voltar sozinho“/“The Way He Looks“, und seither möchte ich nach Rio fliegen.

Es liegt nicht an der Geschichte, die der Film erzählt, auch wenn sie bewegend ist. Es geht um zwei Jungen und ein Mädchen um die 15 und ihre Liebesverknäulungen, aus denen die beiden Jungen als Paar hervorgehen. Weiterlesen →

Kalenderblatt September: Rio, Ipanema, 16:18

Rio de Janeiro - in between. Kalender // September

Musik und Ipanema gehören zusammen, seit Astrud Gilberto und Stan Getz das „Girl von Ipanema“ aufgenommen haben. Das hatte Folgen. Alle 150 Meter spielten an dem Tag, als die Fotografin unterwegs war, Bands auf der Promenade. Keine Ruhe am Strand, nirgends. Und wie hebt man sich ab? Zum Beispiel, in dem man Bauhelme aufsetzt. Der Sound dazu war eher rockig-heftig. Die beiden geben ja auch ein ganz anderes Bild ab als die beiden anderen vor 50 Jahren. Zur Sonne passt beides.

Lust auf eine Zeitreise?

Der Tischkalender, das nichtaussterbende Wesen

Tischkalender Rio de Janeiro - in between 2014 // Vondort

Bisher dachte ich, Tischkalender sind etwas fürs Büro. Sie kommen von Dienstleistern, die man weiter beauftragen soll und die sich denken, was beim Kunden auf dem Schreibtisch steht, das bleibt im Kopf. Entsprechend markant positionieren sie ihre Werbeaussage auf dem Objekt. Jetzt habe ich den ersten Tischkalender kennengelernt, der nicht primär nützlich, sondern inspirierend ist: die Tischausgabe von „Rio de Janeiro dazwischen – in between“ mit den Fotografien von Sabine Felber. Bevor ich ihn in den Händen gehalten habe, konnte ich mir nicht so Recht vorstellen, was ich damit anfangen soll. Jetzt, wo er seit ein paar Wochen bei mir zuhause ist, sehe ich das ganz anders. Ein Tischkalender, das ist etwas ganz besonderes! Weiterlesen →

Retrato Brasileiro – Brasilianische Porträts

Ein Fotoprojekt/Katalog von Sabine Felber mit einem Essay von Kersten Knipp.



Essay

„Ich fühle mich fremd“ – so beginnt die Autorin Daniela Abade das Gespräch.
Die Fotografin Sabine Felber spricht vor jeder Porträtsitzung mit ihren Protagonisten. Über deren Berufung und allgemeine Aspekte des Lebens. Sie hört zu und stellt Fragen. Erst dann entsteht ein Foto.
Daniela Abade sehen wir zum Beispiel auf ihrer Veranda sitzen, dem Ort, den sie Zuhause nennt.

Ausstellungskatalog_retrato_brasileiro_Felber

Der Autor Bernado Carvalho mag das alte Fußballstadion Esádio do Pacaembu. Es liegt drei Kilometer östlich vom Stadtkern von Sao Paulo. Hier geht er manchmal, wenn kein Spiel stattfindet, eine ruhige Runde spazieren. Bernado Carvalho wurde in Rio de Janeiro geboren, lebt aber gerne in Sao Paulo. Die Stadt ist seiner Meinung nach die kulturelle Hochburg Brasiliens. Manchmal etwas gefährlich, aber anregend und kosmopolitisch. Weiterlesen →