Neu bei und von Vondort: „Septembertage oder Die Jagd nach den Abgründen“ – jetzt als E-Book erhältlich

Die angekündigte Liebesgeschichte ist um die Ecke gebogen. Sie hatte überlegt, es sich auf Papierseiten gemütlich zu machen, hat sich jetzt aber doch für das leichtere, schlankere digitale Leben entschieden. „Septembertage oder Die Jagd nach den Abgründen“ ist ein kurzer Roman (oder eine lange Erzählung) von mir. Die drei zentralen Protagonisten, zwei Frauen und ein Mann in den Dreißigern, geraten in eine unwirkliche Situation, in der sie auf sich zurückgeworfen werden. Sie müssen über sich hinauswachsen, um damit fertig zu werden. Es geht um Liebe, um die Poesie des Lebens, die nur findet, wer sich nicht vom schnöden Alltag verschlingen läßt, um Lüge und Ehrlickeit, um Mut und die Frage, welche Konventionen wir brauchen, um glücklich zu leben.

Die Septembertage lesen sich besonders gut im September! Zu bestellen gerne über einen sehr schönen Feuilletonblog, der das Buch demnächst auch besprechen wird. Dort gibt es rechts unten einen Link zu Amazon, kauft man darüber, bekommt der Blog, der Schätze der Kultur hebt (und die „Septembertage“), ein paar Tantieme ab:

http://blog.feuilletonscout.com/ und dann einfach „Septembertage“ eingeben und sich von 3,49 € trennen …

Und hier noch Zeilen aus den „Septembertagen“, für Lust auf mehr:
„An diesem Abend standen sie eine Stunde beieinander, fanden ersten Gefallen und stellten eine flackernde Verbindung her. Die Schublade, die sie für ihn aufgezogen hatte, erwies sich nach dieser Stunde endgültig als ungeeignet, um den Mann wegzuschließen. Stattdessen gab sie ihm die Chance auf tiefere Blicke. Er seinerseits mochte von der ersten Minute an ihr Art zu fragen, zuzuhören und zu spekulieren.

Ihr Anfang war, nachdem er die erste Hürde genommen hatte, einfach, er bot weit mehr Begehren als Zweifel, weit mehr aufeinander zu als vorsichtig zurück. Nach zwei Wochen waren sie ein Paar, nach zwei Monaten begannen sie eine gemeinsame Wohnung zu suchen. Wird ja Zeit, dass du zuhause ausziehst, ärgerte sie ihn, schlimm genug, dass ich dir die Grundlagen der Haushaltsführung werde beibringen müssen. Wieso, erwiderte er, wenn ich mir deine Wohnung ansehe, werde eher ich derjenige sein, der auf dem wöchentlichen Putztermin besteht. Sie teilten Interessen und lachten viel, sie rieben sich an ihren Unterschieden und mochten die Freunde des anderen. Sie liebten wechselseitig ihren Geruch und den Geschmack der Haut und des Schweißes – und wie sich die Zähne des anderen anfühlten, wenn sie an ihnen mit der eigenen Zunge entlang glitten. Und dann gab es ein Gefühl, das sie am Anfang gar nicht hätten beschreiben können. Es hatte damit zu tun, wie jeder von ihnen die Welt und die Menschen wahrnahm und sich in ihr bewegte. Das liebten sie am anderen am meisten.

In der zehnten Woche begann der Tanz des Anfangs aus dem Rhythmus zu kommen – wenn auch zunächst unmerklich.“

Kommentare sind geschlossen.